Rückblick auf die letzten Ankündigungen betreffs der Massnahmen um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie zu verringern

Um gegen die Pandemie des Corona-Virus anzukämpfen, hat der Bundesrat am 1. Juli verschiedene Beschlüsse angekündigt. Ergänzend zu den Massnahmen zur Verhinderung einer weiteren Verbreitung des Virus wurden zusätzliche Entscheidungen getroffen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Hotel- und Gaststättengewerbe zu verringern.

Der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz wird bis September verlängert
Der Anspruch für Selbstständigerwerbende auf Corona-Erwerbsersatz wird bis zum 16. September 2020 verlängert. Auch in ihrer eigenen Firma (GmbH, AG) angestellte Personen im Veranstaltungsbereich, die sich in einer Härtefallsituation befinden, können anstelle der bis Ende Mai gewährten Kurzarbeitsentschädigung neu ebenfalls Corona-Erwerbsersatz beanspruchen.
Dem Veranstaltungsbereich sollten insbesondere folgende Betriebe zugeordnet werden: Clubs, Diskotheken und Lokale, welche mitunter Konzerte durchführen. Mit der neuen Verordnungsanpassung soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass viele Betriebe aus diesem Bereich ihre Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig aufnehmen können, obwohl die Massnahmen gegen die Corona-Pandemie teilweise aufgehoben wurden. Der Anspruch ist bei der AHV-Ausgleichskasse (GastroSocial) anzumelden.

Die Dauer der Kurzarbeitsentschädigung verlängert
Die Höchstbezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung wird ab September 2020 bis Ende 2021
von zwölf auf achtzehn Monate verlängert.

Aufteilung der Mietkosten
Im Zusammenhang mit der Corona-Krise soll der Mietzins bei Geschäftsmieten zwischen Mieter und
Vermieter aufgeteilt werden. Für die Periode der angeordneten Schliessung oder Einschränkung der
Tätigkeit sollen Mieter 40 Prozent und Vermieter 60 Prozent des Mietzinses tragen. Der Bundesrat
hat gestern einen Gesetzesentwurf präsentiert. Die Vernehmlassung dauert bis am 4. August 2020.

Quarantäne nach Rückkehr aus Risikoländern/-gebieten
Ab dem 6. Juli 2020 muss sich für zehn Tage in Quarantäne begeben, wer aus gewissen Risikoländern/-gebieten in die Schweiz einreist. Reist ein Mitarbeitender in ein Risikoland/-gebiet gemäss der BAG-Liste, besteht nach der Rückkehr, während der anschliessenden Quarantäne grundsätzlich kein Anspruch auf Erwerbsersatz oder Kurzarbeitsentschädigung.

Weitere Informationen auf der Website von GastroSuisse